Seit Anfang März dieses Jahres ist Björn Blossey neuer Geschäftsführer der varys. Seine ersten Wochen hat er genutzt, um zuzuhören, Gespräche zu führen und sich ein umfassendes Bild zu machen – von unseren Mitarbeitenden, unseren Kunden und unseren Zielen.
Wir haben mit ihm gesprochen. Im Interview teilt er seine wichtigsten Erkenntnisse, spricht über prägende Erfahrungen aus dem Austausch mit unseren Kunden und blickt mit uns nach vorn.
⚠️ Achtung! Dieses Interview ist KI-gestützt: Die Fragen wurden mit Unterstützung von KI (Microsoft Copilot) erstellt. Für die Antworten hat Björn Blossey die KI befragt und diese anschließend persönlich überarbeitet und angepasst.
Wenn du auf die ersten drei Monate zurückblickst, welche Themen hast du als Erstes angepackt – und warum gerade diese?
Zuerst wollte ich verstehen. Wer sofort anpackt ohne ein Verständnis dafür, wie der Laden läuft, wie es den Menschen geht und wie sich unsere Kunden fühlen, der endet im Aktionismus ohne Wirkung. Das wollen wir nicht. Wir wollen wirksame Veränderungen, sinnvolle Maßnahmen und insgesamt eine nachhaltige Entfaltung unserer Potenziale.
Zum "Verstehen" gehören Gespräche, in denen man zuhört. Ich habe mit Kunden, Mitarbeitenden und Partnern gesprochen. Dann haben wir uns die Frage gestellt, für wen wir eigentlich da sind – also welche Kunden wirklich zu uns passen und wo unsere Stärke liegt. Und drittens das Thema Standardisierung, weil sich daran fast alles entscheidet: unsere Produktivität, unsere Nachhaltigkeit, unsere Wettbewerbsfähigkeit.
Was hast du in den ersten Monaten über die Menschen bei varys gelernt?
Hier steckt Potenzial! Ich habe viele tolle Menschen getroffen, die ihr Handwerk verstehen, die Verantwortung übernehmen wollen und die sich mit varys identifizieren.
Was mir aufgefallen ist: Es gab lange keine gemeinsame Richtung, an der sich alle ausrichten konnten. Das führt dazu, dass jeder für sich das Beste gibt – aber nicht immer alle in dieselbe Richtung ziehen. Und genau das ist jetzt unsere Chance. Denn wenn wir es schaffen, diese Energie zu bündeln, ist unfassbar viel möglich!
Jetzt muss es darum gehen, dafür den richtigen Rahmen bereitzustellen.
Du hast in den vergangenen Wochen mit 15 Kunden gesprochen. Welche Botschaften oder Erkenntnisse haben dich dabei besonders beschäftigt?
Erstens: Unsere Kunden wollen mehr von dem, wofür sie sich ursprünglich entschieden haben – die Möglichkeiten der Microsoft-Welt. Sie spüren, dass da mehr geht und sie erwarten von uns, dass wir es ihnen zugänglich machen. KI steht ganz oben.
Zweitens: Sie wünschen sich Standard und Beratung dazu. varyhome ist sehr flexibel und individualisierbar. Durch den immer größer werdenden Funktionsumfang wird es mit der Zeit schwieriger, den Überblick zu behalten. Wir dürfen also mehr Standardisieren (ohne unsere Flexibilität zu verlieren) und so den Nutzen erhöhen. Das hilft zukünftig natürlich auch in der Beratung.
Drittens: Wir müssen und wollen die Verbindung zu unseren Kunden stärken - mit Klarheit und Verlässlichkeit. Manchmal muss es auch ein "nein" sein. Das hat mich am meisten beschäftigt, weil es zeigt: Unsere Kunden erwarten von uns keine Gefälligkeit, sondern Haltung.
Im Juni findet ein Strategie-Workshop mit den Teamleitungen der varys statt – ein wichtiger Meilenstein. Was soll nach diesen zwei Tagen klarer sein als heute? Und welche zentralen Fragen sollen dort beantwortet werden?
Nach diesen zwei Tagen wollen wir ein gemeinsames Bild davon haben, wohin varys in den nächsten fünf Jahren geht – und warum. Kein Papier, das in der Schublade verschwindet, sondern eine Richtung, hinter der das ganze Führungsteam steht.
Der Schlüssel ist dabei die Zusammenarbeit, die Verbindung untereinander. Wir haben eine hervorragende Technologie, wir haben erfahrene und schlaue Mitarbeitende und wir haben einen Markt, der Veränderung will. Es ist nun unsere Aufgabe, eine Struktur aufzubauen, die neueste Technologie mit Werten wie Verlässlichkeit, Klarheit und Empathie verbindet.
In diesem Prozess ist mir besonders wichtig, dass wir diese Antworten gemeinsam erarbeiten. Eine Strategie, die von oben verordnet wird, trägt nicht. Eine, die im Team entwickelt wird, schon.
Welche Veränderungen werden Mitarbeitende und Kunden voraussichtlich als Erstes spüren?
Intern wird man als Erstes mehr Klarheit spüren – klare Verantwortlichkeiten, klare Prioritäten, klare Entscheidungen. Weniger „das haben wir immer so gemacht", mehr „zahlt das, was wir gerade tun, auf unser gemeinsames Ziel ein?".
Unsere Kunden werden spüren, dass wir aktiver auf sie zugehen. Dass wir Standard und Beratung verbinden. Und dass wir die Möglichkeiten der Microsoft-Welt stärker für sie nutzbar machen – gerade beim Thema KI, das für viele unserer Kunden immer wichtiger wird.
Beides wird nicht über Nacht passieren. Aber die Richtung wird sichtbar sein – und spürbar.
